1. Phase 1933 – 1935 Erste Maßnahmen gegen Juden

1. April 1933: Boykott jüdischer Geschäfte
Als „Judenboykott“ bezeichneten die Nationalsozialisten den Boykott jüdischer Warenhäuser, Geschäfte, Banken, Arztpraxen, Rechtsanwalts- und Notarkanzleien. Damit nahm die Regierung erstmals eine reichsweite, gezielt nur gegen sie gerichtete Maßnahme in Angriff. Am Abend des 1. April brach die NS-Führung den Boykott ab und ließ ihn auch wegen der Passivität der Bevölkerung nicht wie geplant nach drei Tagen fortsetzen, sondern erklärte ihn am 4. April offiziell für beendet.

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4. Phase 1941 – 1945 Endgültige Vernichtung

Ab Oktober 1941: allgemeine Deportationen nach Polen in Arbeits-/Vernichtungslager
Die aus dem Deutschen Reich deportierten Juden wurden meistens nicht sofort ermordet, sondern unter schlimmsten Lebensbedingungen in Ghettos oder Arbeitslagern gefangen gehalten. Viele starben dort, andere wurden später in die Vernichtungslager weitertransportiert und dort ermordet. Ab Ende 1942 fuhren die Züge auch ohne Umweg nach Auschwitz-Birkenau.

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