Heuson-Museum ab dem 02. November geschlossen

Sehr geehrte Besucher,

das Heuson-Museum ist ab dem 02. November bis zur Aufhebung der Beschränkungen infolge der Pandemie geschlossen. Wir hoffen, Sie bald wieder bei uns begrüßen zu dürfen. Sehen Sie sich in der Zwischenzeit doch einmal auf unserer neu gestalteten Homepage um, es gibt viel zu entdecken.
Bleiben Sie gesund!

Der Vorstand des Büdinger Geschichtsvereins und das Museums-Team

Büdinger Geschichtsblätter Band XXVI


Am Anfang dieses Bandes stehen Portraits der Büdinger Ehrenbürger. Aktuell gibt es ihrer sechs: Dr. Christian Schwarz-Schilling, Jules August Schröder, Dr. Volkmar Stein, Siegfried Müller, Lothar Keil und Dr. Klaus-Peter Decker als jüngst von der Stadtverordnetenversammlung Ausgezeichneter.

Klaus-Peter Decker geht in „Die Erbauung von Schloss Marienborn“ auf die näheren Umstände bei Planung und Bau dieser Anlage detailliert ein. Volkmar Stein zeigt in seinem Artikel „1968 – auch in Büdingen“ den Zusammenhang zwischen dem Büdingen 1968 im Kontext mit bundesrepublikanischen und globalen Geschehnissen. Karl-Wilhelm Marths „Altstadtsanierung Büdingen“ stellt viele kleine und große Einzelmaßnahmen vor und zeigt das hervorragende Ergebnis. Susanne Cott geht in „Zwei mittelalterliche Fenster mit Glasmalereien kehrten ins Historische Rathaus Büdingen zurück“ der Frage nach, wie diese Fenster des 15. Jahrhunderte aus dem Rathaus verschwanden und wie sie schließlich in das Gebäude zurückfanden.

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Büdinger Geschichtsblätter Band XXV erschienen

Auf 466 Seiten schreiben neun Autoren über spannende Themen der Geschichte Büdingens und unserer Region.

Die Büdinger Geschichtsblätter sind inzwischen über 50 Jahre alt und ein profundes Nachschlagewerk für die Geschichte Büdingens und des Büdinger Landes geworden. Unvergessen in ihrer Tätigkeit als „Schriftleiter“ sind Peter Nieß und Willi Luh. In den Anfängen wurden die Geschichtsblätter von Peter Nieß zusammengestellt, nach dessen frühem Tod übernahm Willi Luh diese Arbeit und etablierte die Büdinger Geschichtsblätter als fest verankertes Periodikum zur Geschichte der Region. Der nun vorliegende Jubiläumsband bietet wieder eine breit gefächerte Palette an Beiträgen zur Erweiterung der Erkenntnisse über historische lokale und regionale Prozesse.

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Ein Briefwechsel der Fürstin Marie zu Ysenburg zum Kirchenkampf der Bekennenden Kirche in Büdingen ist jetzt online

Auch Büdingen hatte, wie ältere Bürger sich noch erinnern werden, eine Gemeinde der Bekennenden Kirche. Aber die jüngeren Büdinger werden meist nicht wissen, dass Martin Niemöller, die große Gestalt der BK, für zwei Jahre sein Büro im Büdinger Schloss hatte. Als die Prinzessin Marie zur Lippe (1890-1973) 1920 den Fürsten Carl heiratete, übernahm sie als Fürstin zu Ysenburg auch das Kirchenpatronat. Ab 1934 diente dies gegenüber staatlichen Stellen dem Schutz der Bekenntnisgemeinde, deren Leben sich in der Korrespondenz der Fürstin widerspiegelt.

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Erhard Müth macht in Schotten Jahrhunderte der Stadtgeschichte lebendig

Kreis-Anzeiger, 17.03.2018
Erhard Müths Vortrag im Vogelsberger Kultur- und Geschichtsverein spiegelte Lust und Mühe regionalgeschichtlicher Spurensuche. Nach der Veröffentlichung seines Gederner Buches "Von der Erdgeschichte über das Mittelalter zur Neueren Geschichte" referierte er jetzt im Dietrich Bonhoeffer-Haus über "Herrschaftsverhältnisse im Mittelalter - Bildung des Großherzogtums Hessen" unter besonderer Berücksichtigung der Schottener Stadtgeschichte. 
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Neueröffnung des Heuson-Museums am 19. Mai 2019

Seit dem 19. Mai 2019 hat das Museum wieder seine Türen geöffnet. Nach der grundlegenden Neugestaltung der Dauerausstellung im Untergeschoss können nun viele Facetten der Büdinger Geschichte gezeigt werden.

Seit Anfang des Jahres hat sich viel getan in der ehemaligen Markthalle. Nachdem Wände und Boden renoviert waren, konnte die neuen Vitrinen aufgebaut werden. In fünf großen Stand- und zwei Tischvitrinen werden Funde aus Büdingen und seiner Umgebung präsentiert - von der Steinzeit bis in das 20. Jahrhundert.

Mit vielen Metern Ausstellungsfläche ist es nun möglich, die wertvollsten Stücke aus der Sammlung des Museums in zeitlichen und inhaltlichen Zusammenhängen zu zeigen. Informationstafeln zu jeder Vitrine bieten Hintergrundwissen zu der jeweiligen Epoche und den gezeigten Objekten. An jeder Vitrine findet sich eine Informationstafel zum Hintergrund der gezeigten Objekte.

 

Ein Teil der neuen Ausstellungsfläche.

Das Heuson Museum verändert sich – Großvitrine neu eingerichtet

Getrieben von der Tatkraft der beiden junger Praktikanten Alex Grunewald und Nicholas Okonowski kehrt Wandel in die Dauerausstellung ein. Im zweiten Obergeschoss kann man nun Ausstellungsstücke zum Thema Krieg und Militär bewundern. Diese lösen die alte Vitrine, die Objekte aus Jagd und Waldarbeit zeigte, nach mehr als 40 Jahren ab. Im Verlauf mehrerer Wochen Arbeit wurde die Vitrine mit Objekten aus sechs Jahrhunderten belegt: Vom Spätmittelalter bis zum Zweiten Weltkrieg ist alles abgedeckt.

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Leserbrief von Dr. Klaus-Peter Decker zum Artikel "Ein untragbarer Zustand" im KA vom 17.4.19, S. 16:

Das Büdinger Stadtarchiv kann sich sehen lassen. Es wurde eingerichtet von Peter Nieß (+1965) und weitergeführt von Hans-Velten Heuson (+2002), Persönlichkeiten, die wegen ihrer Verdienste um die Geschichte und die Bauwerke der Stadt zu Ehrenbürgern ernannt wurden. Auch der Nachfolger Peter Zinnkann hat Beträchtliches geleistet, etwa Berge von Akten aus den Stadtteilen übernommen und integriert. Vor allem hat er in unkonventioneller Art und großer Hilfsbereitschaft das Archiv im Alten Gymnasium zu einem Service-Zentrum gemacht, wo jeder Benutzer, vom Universitätsprofessor bis zum Schüler, Antwort auf seine Fragen erhielt oder mit Material versorgt wurde.

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Handel und Globalisierung im Heuson Museum

Das Heuson Museum in Büdingen hat eine neu gestaltete Vitrine zum Thema Welthandel vom 17. bis zum 19. Jahrhundert eingerichtet. Darin finden sich Exponate zur Kolonialgeschichte des Kaffee- und Teeexports, aber auch Militaria und Textilien. Besonderes Glanzstück ist eine sehr gut erhaltene „Schnürbrust“, also ein mit Fischbein versteiftes Korsett aus dem frühen 18. Jahrhundert.

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