Von Hökerweibern und Pfeffersäcken - 1000 Jahre Handel, 16. Juni - 03. November 2019

Die Ausstellung beginnt mit den internationalen Handelsrouten der damals bekannten Welt, so der Seidenstraße, auf der neben Seide vor allem  Gewürze, Pelze, Keramik, Porzellan, Jade, Bronze, Silber und Glas gehandelt wurden. Die Bernsteinstraße wurde schon seit der Bronzezeit für den Transport von Bernstein und anderen Handelsgütern genutzt. Verlauf und Bedeutung der Via Regia und der Via Imperii, den für unseren Raum sehr wichtigen Handelsstraßen, werden aufgezeigt.

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Freizeit - Unterhaltung - Genuss, 03. November - 23. Dezember 2018

Seit 2011 bearbeitet die Inventarisierungsgruppe des Heuson-Museums den „verborgenen“ Bestand im Magazin. Im Laufe der Jahre sind den ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dabei immer wieder Objekte in die Hände gefallen, die in irgendeiner Art besonders sind. Ein Teil dieser - oft recht kuriosen - Objekte wird, zusammen mit weiteren Gegenständen aus der sehr umfangreichen Sammlung, in der Ausstellung „Freizeit - Unterhaltung – Genuss, Raritäten aus dem Magazin“ zu bestaunen sein.

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Hexenwahn & Teufelsglaube, 24. Juni - 19. November 2017

Büdingen war zwischen 1530 und 1700 ein Zentrum der Hexenverfolgung. Die Ausstellung zeigte auf 24 großformatigen und reich bebilderten Informationstafeln die Ursachen, Motive und Hintergründe des gnadenlosen Vorgehens gegen so genannte Hexen in der gesamten Grafschaft Ysenburg. Dargestellt wurden im einführenden Teil die Rechtsgrundlagen, auf denen die Anklage der Hexerei beruhte. Im zweiten Teil wurde auf die Ursachen eingegangen, die schließlich in eine Massenpsychose gegenseitiger Anklagen und Denunziationen mündeten. Dabei stand die Rolle der Kirchen, der Obrigkeit und der Bevölkerung im Mittelpunkt. Die Gegner der Hexenverfolgung kamen ebenfalls  zu Wort. Eine Liste aller Opfer rief die damals unschuldig Verfolgten in unser Bewusstsein.

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Ein Blick von Büdingern auf Büdingen, 25. Februar - 18. Juni 2017

Bei dieser Ausstellung waren viele bislang wenig bekannte Gemälde zu sehen. Schon oft wurde die Stadt Büdingen gemalt, häufig als Gesamtansicht, manchmal ein Straßenzug oder auch nur ein bestimmtes Gebäude. Selten sind die Maler so bekannt wie Victor Melior. In der Sammlung des Büdinger Geschichtsvereins befindet sich eine große Auswahl von Zeichnungen und Gemälden von weniger bekannten Malern,  viele davon waren Büdinger Bürger. Aber nicht nur Gebäude wurden verewigt, sondern auch Personen in ihrem Alltag oder in Ausübung ihres Berufs.

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Die Opfer des NSU, 21. November - 04. Dezember 2016

Zur Eröffnung fand eine Podiumsdiskussion mit Birgit Mair (NSU-Expertin und Erstellerin der Ausstellung), Andreas Balser (Antifa-Bi e.V.) und Lisa Gnadl (Landtagsabgeordnete im hessischen NSU-Untersuchungsausschuss) statt. Die Veranstaltung und die Ausstellung wurden von der Antifaschistischen Bildungsinitiative e.V. und dem Büdinger Geschichtsverein organisiert und gefördert durch „Mitmischen in Büdingen und Altenstadt“.

Die bilderreiche Ausstellung setzte sich auf 22 Tafeln mit den Verbrechen des NSU in den Jahren 2000 bis 2007 sowie der gesellschaftlichen Aufarbeitung nach dem Auffliegen des Nationalsozialistischen Untergrundes im November 2011 auseinander.

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Funde aus der Ausgrabung im Interkommunalen Gewerbegebiet „Limes“, 20. September 2016 - 19. Februar 2017

Gezeigt wurden die Funde aus der Ausgrabung im Interkommunalen Gewerbegebiet „Limes" der Gemeinden Hammersbach, Limeshain und Büdingen.

Von Anfang April bis Mitte Oktober 2014 wurden im zum Wetteraukreis und zum Main-Kinzig-Kreis gehörenden „Gewerbegebiet Limes“ durch das Landesamt  für Denkmalpflege Hessen unter der Leitung von Anja Eckes Grabungen vorgenommen.

Neben zahlreichen Pfostenlöchern und Gruben, deren älteste in die Bandkeramik (ca. 5700-4100 v. Chr.) datiert wird,  fanden die Ausgräber eine mit Beigaben versehene Bestattung aus der Glockenbecherkultur (ca. 2600-2200 v. Chr.). Die typische Bestattungsform dieser Kultur war die Einzelbestattung in einem Hockergrab. Die im Gewerbegebiet aufgefundene Grablege ist allerdings eine Brandbestattung.

Raritäten aus dem Heuson-Museum, 28. April - 11. September 2016

Die Ausstellung gab Einblicke in die vielfältige Sammlung des Heuson-Museums, die aus etwa 25.000 Objekten besteht. Die ausgewählten Exponate stammten aus verschiedenen Themenbereichen, zum Beispiel Wohnen, Reisen, Kleidung,  Militaria, Spielzeug oder auch Archäologie. Gezeigt wurden vergessene Alltagsgegenstände, Spielzeug und Bekleidung aus vergangenen Tagen oder Objekte, die  für uns heute kurios sind. Sie spiegeln Geschmack und Mode ihrer Zeit wider.

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Wo gehobelt wird ... Handwerkstraditionen der Holzbearbeitung, 30. Oktober 2015 - 10. April 2016

Die Ausstellung bot Einblicke in verschiedene Holzbearbeitungsberufe, wie Schreiner, Büttner, Zimmermann und Wagner. Museumsobjekte wurden zusammen mit vielen Leihgaben von Werkstücken und Werkzeugen aus dem reichhaltigen Fundus von Manfred Lachmann (Schreiner aus Büdingen) präsentiert.

Auf neun großen Informationstafeln wurden alte Holzberufe beschrieben und in ausdrucksstarken Bildern aus dem 15./16. Jahrhundert dargestellt. Die Reproduktionen stammen aus den Hausbüchern der Mendelschen Zwölfbrüderhausstiftung der Stadtbibliothek Nürnberg und stellen die wohl umfangreichste und wertvollste serielle Bildquelle zum historischen Handwerk in Europa dar. Dabei wurden neben typischen Handwerksgerätschaften auch sehr spezielle und außergewöhnliche Arbeitsgeräte ausgestellt.

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Fürstenschmaus und Bauernbrei - Die Küche im Mittelalter, 18. Juni – 25. Oktober 2015

Die Ausstellung zeigte in drei Großraumvitrinen und auf 19 Tafeln die Zusammenhänge zwischen dem Anbau von Lebensmitteln, ihrer Weiterverarbeitung und ihrer Verwendung. Besucher erhielten somit die Möglichkeit, statt einer isolierten Betrachtung einzelner Produkte diese in einen Gesamtzusammenhang einordnen zu können. Alle Themen waren mit vielen zeitgenössischen Bildern und Zeichnungen anschaulich dargestellt.

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Marionetten aus 200 Jahren der Büdinger Familie Richter, 22. November 2014 - 29. März 2015

Die Tradition des Marionettenspiels besteht in der Familie Richter seit ca. 350 Jahren und wird bis heute fortgesetzt. Die Familie zählt damit zu den ältesten Marionettentheaterdynastien Deutschlands. Der bekannte Orleshäuser Puppenspieler Karl Richter stammte aus dem Riesengebirge und war dort bekannt und berühmt als „Puppenrichter“. In Hessen hat er sich einen Namen als „König der Puppenspieler“ gemacht.

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Büdinger Alltag im Ersten Weltkrieg, 23. August - 20. November 2014

Am 28. Juni 2014 jährte sich zum hundertsten Mal der Beginn des Ersten Weltkriegs. Die Ausstellung „Büdinger Alltag im Ersten Weltkrieg“ beschäftigte sich unter lokalgeschichtlichen Gesichtspunkten mit dem Thema.

Viele Bürger hatten Erinnerungen, Dokumente und Objekte als Leihgaben zur Verfügung gestellt. Zusammen mit den Sammlungsstücken aus dem Museum konfrontierten sie den Betrachter mit Überbleibseln aus einer Zeit stark nationalistischer und militärischer Prägung.

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Ausgrabungen in Büdingen, 9. Juli 2014

Zu sehen waren die Funde von der Herrgottskapelle aus dem 14. Jahrhundert aus den Jahren 1950, 1953 und 2010. Blickfang waren die beiden kürzlich von W. Muskalla restaurierten Särge aus dem Altarbereich der Kapelle.

Außerdem wurden die von der Inventarisierungsgruppe des Museums bearbeiteten Funde aus dem „Grünen Turm“, dem „Roten Turm“ und dem „Folterturm“ präsentiert. Sie wurden 2003 bei Restaurierungsarbeiten geborgen und zeigen einen Querschnitt durch die Besiedlungsgeschichte der letzten 200 bis 300 Jahre. Besonders interessant waren hierbei die Objekte aus dem „Roten Turm“. Hier wurden unter anderem die Reste einer Sammlung eines Arztes oder Apothekers gefunden, die neben zahlreichen Glasflaschen auch menschliche Schädelpräparate enthielt.

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Gräfin Elisabeth von Ysenburg-Ronneburg, 12. April - 06. Juli 2014

Zur Ausstellung hielt am 30. April 2014 Pfarrer Bernd Kramer einen Vortrag über die restaurierten Funde der Gräfin Elisabeth von Ysenburg-Ronneburg aus Wandersleben. Das Dorf Wandersleben ist Ortsteil der Einheitsgemeinde Drei Gleichen. Im Vortrag werden die zentralen Funde aus der dortigen St.-Petri-Kirche behandelt: Gebetbucheinbandverzierung aus der Gruft der Gräfin Elisabeth von Ysenburg-Ronneburg, geborene von Gleichen-Tonna; der Zinnsargdeckel mit Inschriften und das goldene mit Edelsteinen besetzte Armband der Gräfin. Elisabeth wurde am 20. September 1615 in der Wanderslebener Kirche beigesetzt, nachdem sie am 19. Juli 1615 auf der Ronneburg verstorben war.

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Friede, Freude, Eier suchen, 22. März - 27. April 2014

In der Ausstellung österlicher Traditionen im Heuson-Museum in der Büdinger Altstadt wurden vom 22. März bis zum 27. April 2014 alter Osterschmuck, Kunsthandwerk rund ums Ei und Reprints von Osterkarten aus sieben Jahrzehnten gezeigt. Nicht nur Erwachsene, sondern auch Kinder haben sich von den farbenfrohen Ausstellungsstücken in Frühlingslaune versetzen lassen. Gezeigt wurden u.a. österliche Holzarbeiten aus dem Erzgebirge, Porzellan und Keramik sowie Osterschmuck. Dazu Werbeanzeigen mit Ostergeschenken aus den 20er und 30er Jahren von Marken, die teilweise heute noch ein Begriff sind.

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Raritäten aus dem Büdinger Heuson-Museum, 6. Juni 2013

Unter dem Motto „Kurioses aus dem Magazin“ wurden Exponate vorgestellt, die bislang im Verborgenen lagen. Im Zuge der fortschreitenden Inventarisierung des Heuson-Museums kommen im reichhaltigen Fundus immer wieder Objekte zu Tage, die besondere Aufmerksamkeit erregen und mannigfaltige Überlegungen in Gang setzen. Es sind Gegenstände mit außergewöhnlichem Design, Objekte, die den Zeitgeist einer bestimmten Epoche widerspiegeln oder auch Dinge, die originell und einzigartig erscheinen.

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Aufbruch zu fremden Ufern - Auswanderung aus dem Büdinger Land, 22. September - 23. Dezember 2012

Die Ausstellung ging den Ursachen und Motiven nach, die die Menschen bewegt haben, ihre Heimat zu verlassen und gab einen Überblick über die Auswanderungswellen an den Beispielen Russland (Wolga) nach 1763, Nord- und Südamerika (Brasilien) im 19. Jahrhundert und schloss somit thematisch an die Ausstellung „Das Toleranzpatent von 1712 - Glaubensfreiheit und Handwerkskunst“ an, die bis zum 09. September 2012 zu sehen war.

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Das Toleranzpatent von 1712 – Glaubensfreiheit und Handwerkskunst, 29. März - 09. September 2012

Vor 300 Jahren, am 29. März 1712, erließ Graf Ernst Casimir zu Ysenburg unter der programmatischen Titelzeile „Privilegia und Freyheiten“ eine Einladung an alle, „welche sich in der Stadt und Vor-Stadt Büdingen häuslich niederlassen und bauen wollen“. Das im Druck weit verbreitete „Toleranzpatent“ begründete den Ruf der Büdinger Grafschaft als einer „Freistatt des Glaubens“. Es bildet, zusammen mit seinem heute noch sichtbaren Ergebnis, dem Bau der Büdinger Vorstadt, den Anlass für das Gedenken. Darauf bezog sich die Ausstellung in der Markt- und Kaufhalle im Büdinger Heuson-Museum.

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Trachten in der Wetterau, 14. Januar - 25. März 2012

Heinz Appel aus Wolferborn hatte dem Büdinger Geschichtsverein dankenswerter Weise einen Teil seiner umfangreichen Trachten-Sammlung ausgeliehen, die aus dem Nachlass seiner Familie stammt. Das Modehaus Müller-Ditschler hatte die Büsten zur Verfügung gestellt, auf denen die Ausstellungsstücke in der Markt- und Kaufhalle des Rathauses von 1458 präsentiert wurden. Am 24. Januar hielt Elisabeth Johann aus Altenstadt, ausgewiesene Trachtenkennerin und Buchautorin zum Thema, im Heuson-Museum einen Vortrag über „Trachten in der Wetterau“.

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Der Glauberg – Archäologisches & Sagenhaftes , 13. August - 28. Dezember 2011

Unter dem Titel „Der Glauberg – Archäologisches & Sagenhaftes“ zeigte das Heuson-Museum vom 13. August bis 28. Dezember 2011 einen Querschnitt der Siedlungsgeschichte des Glaubergs. Den archäologischen Aspekt, der mit Fundstücken aus den Sammlungen des Büdinger Geschichtsvereins und Leihgaben des Glauberg-Museums dargestellt wurde, ergänzten die Sagen und Geschichten rund um den mythischen Berg.

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